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    Axel Pätz:

    Das Niveau singt – Tastenkabarett

     

    Freitag, 26. Oktober 2018 | 20:00 Aula Süd

    Mit seinem Erfolgsprogramm „Die Ganze Wahrheit“ avancierte Axel Pätz zu einem Shooting-Star der

    deutschen Kabarett-Szene. Er heimste nicht nur reihenweise Kabarettpreise, sondern etablierte sich auch in TV-Sendungen wie „Satire-Gipfel“ und „Ottis Schlachthof“.

    Jetzt präsentiert Axel Pätz sein neues Solo-Programm „Das Niveau singt“. Als letzter Vertreter einer Generation, deren natürlicher Lebensraum nicht das Innere eines Offroad-Fahrzeuges und jeder Kindergeburtstag ein Mega–Event ist, berichtet Axel Pätz von Schrecken des Alltags, wie dem Telefonat mit der eigenen Familien-Hotline, gibt praktische Tipps, z. B. wie man der sozialen Verelendung durch Gründung einer Bank zuvorkommen kann, und liefert erhellende Einblicke in das Privatleben von Serienmördern. Und wenn Pätz erläutert, welch verheerende Auswirkungen Aufsitzrasenmäher auf die Psyche des Mannes haben, wird deutlich: Hier erzählt einer, der alle Abgründe des Lebens ausgelotet hat.

    Mit bösartigem Witz und gekonnt makaberen Liedern, zu denen er sich virtuos auf Klavier und Akkordeon begleitet, hat Axel Pätz auch mit seinem neuen Solo–Programm „Das Niveau singt“ an der Scherzgrenze der Gesellschaft Posten bezogen, um dort nicht nur in die Tasten sondern auch seinen Mitmenschen kräftig auf die Finger zu hauen.

     

    Regie: Martin Blau

    Liedertexte und Lieder: Axel Pätz

    Texte: Axel Pätz und Ralf Schulze

     

    Vorverkauf ab: 12.09.2018

    Eintritt: 20,00 € (freie Platzwahl)

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    Jürgen Becker:

    Volksbegehren – Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung

     

    Samstag, 22. Dezember 2018 | 20:00 Halepaghen-Bühne

    Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne

    Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir? Sie fragen: „Zu mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein. Doch etwas muss ja dran sein am Sex. Jedenfalls hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks Fortpflanzung bei 99 % der Tierarten durchgesetzt. Geschlechtliche Fortpflanzung findet man gar bei Obstbäumen, Topfpflanzen, Ziersträuchern und in Blumenrabatten, wenn darin Herren- und Damenkegelclubs des Nachts bei ihren feucht-lustvollen Ausflügen übereinander herfallen. Wir sind Tiere und werden es immer bleiben. Daran erinnert uns der Sex, weshalb er so beunruhigend, aufwühlend, elektrisierend, schockierend, bedrohlich und … so angenehm ist.

    So wundern wir uns über das Tierhafte unserer Körper und empfinden Sie gelegentlich als peinlich, abstoßend und vulgär. Wir schämen uns Ihrer, es sei denn, wir sind im Internet.

    Kann die Religion diese Scham erklären oder erklärt die Scham gar die Religion? Denn in der bunten Götterwelt finden wir bereits alle Spielarten der Sexualität wieder, auch die Homoerotische. Und schon immer hat die Religion das versucht, was wir heute endlich geschafft haben: Wir können Kinder zeugen ohne Zeugungsakt und Sex genießen ohne Kinder zu zeugen. Früher musste man dafür beten: „Heilige Maria, die du empfangen hast ohne zu sündigen, lass mich sündigen, ohne zu empfangen!“

    Aber was macht sexy? Was lehrt uns die Erotik über uns selbst? Und welche Lebensweisheiten

    können wir aus ihr gewinnen?

    „Mitternachtsspitzen“ sind im gleichnamigen Film mit Doris Day und John Garvin Dessous und so wagt der Moderator derselben einen kabarettistischen Beischlaf mit dem Eros, dem wohl mächtigsten aller Götter. Jürgen Becker bittet zum Blick durchs Schlüsselloch. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen Meisterwerken in Deckung bleiben – und spürt dabei geflissentlich, dass schöne Schenkel nicht nur im Bett betören. Gelegentlich darf man sich auch darauf klopfen.

     

    Vorverkauf ab: 07.11.2018

    Eintritt: 22,50 / 20,00 / 17,50 / 15,00 €

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    Philipp Weber:

    Weber Nº 5 – Ich liebe ihn

     

    Samstag, 02. Februar 2019 | 20:00 Aula Süd

    Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist, warum machen wir da mit?

    Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor? Ganz klar: Philipp Weber. Sein neues Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

     

    Vorverkauf ab: 19.12.2018

    Eintritt: 20,00 € (freie Platzwahl)

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    Florian Schröder:

    Ausnahmezustand

     

    Sonntag, 03. März 2019 | 20:00 Aula Süd

    Noch nie ging es uns so gut wie heute – und doch leben wir im Ausnahmezustand. Wir fühlen uns permanent bedroht. Von einem Irren mit Fönfrisur im Westen, einem Irren ohne Frisur im Osten oder dem türkischen Türsteher, der das Presserecht mit Füßen tritt. Wir haben Angst vor den Rechten – außer in Silvesternächten. Dann haben wir mehr Angst vor den Fremden. Facebook weiß mehr über Sie als Ihr eigener Partner, Gesichtserkennung auf dem iPhone oder am Bahnhof – was soll´s! Viele Menschen erkennen sich selbst nicht mehr und freuen sich, wenn es überhaupt jemand tut. Wir teilen die Menschen in „Gute“ und „Böse“. Aber können wir so viel Gutes überhaupt ertragen? Kommen wir damit auch dorthin, wo wir hin wollen? Oder nur in den Himmel? Und wenn „Gutmensch“ ein Schimpfwort

    ist, wollen wir dann nicht doch lieber böse sein? Nur: Die Bösen sprengen sich in die Luft, glauben an die Erlösung im Jenseits und produzieren zu viel CO2. Die Guten essen Eier von glücklichen Hühnern und tragen Uhren, die ihnen sagen, wie viele Schritte sie heute noch machen müssen. So glauben die Guten fest an das iPhone XXLs und die erlösende Kraft des Bio-Supermarkts. Fundamentalismus

    meets Foodamentalismus.

    Erleben Sie einen Abend im Ausnahmezustand: Alles ist erlaubt! Politisch, philosophisch, anarchisch. Als Kabarettzuschauer gehören Sie sowieso zu den Guten: Sie sind schön, gebildet und immer auf der richtigen Seite. Damit sind Sie in diesem Programm goldrichtig! Erwarten Sie alles, aber keine einfachen Antworten. Schließlich steckt der Teufel im Detail.

    Und nur im Kabarett gilt: Erst wenn es richtig böse ist, ist es wirklich gut.

     

    Vorverkauf ab: 16.01.2019

    Eintritt: 20,00 € (freie Platzwahl)

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    Mathias Tretter:

    Pop

     

    Donnerstag, 28. März 2019 | 20:00 Aula Süd

    ”In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.“ Andy Warhol meinte es tatsächlich

    ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach – herrlich naiv! Aus den 15 Minuten sind ja längst

    140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsident.

    Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturm-frisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan.

    David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz.

    Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.

     

    Vorverkauf ab: 13.02.2019

    Eintritt: 20,00 € (freie Platzwahl)

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    ASS Dur:

    1. Satz Pesto

     

    Freitag, 03. Mai 2019 | 20:00 Aula Süd

    Die beiden Musikstudenten Dominik Wagner und Benedikt S. Zeitner (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) bieten Musik-Kabarett auf höchstem Niveau: Zu ihrem Repertoire gehören noch nie da gewesene Performances, bei denen auf hochkulturelle und intelligente Weise moderne und klassische

    Musik, Comedy und Zauberei miteinander verschmelzen.

    Nach nur zweijährigem Bestehen gewannen sie bereits den europäischen Kleinkunstpreis, den Bielefelder Kabarettpreis, den Klagenfurter Kleinkunstpreis, den Hallertauer Kleinkunstpreis, den silbernen Rostocker Koggenzieher, die Hochstift-Kultur-Schieneden sowie den Publikumspreis beim Hamburger Comedy Pokal, beim „Stuttgarter Besen“ und beim Südwestdeutschen Kleinkunstpreis „Tuttlinger Krähe“.

    Ihr abwechslungsreiches Programm reicht von vierhändiger Klavierakrobatik, über groteske musikwissenschaftliche Fachvorträge, bis hin zu mitreißender Popmusik. Erleben Sie mit klassischer Musik untermalte Illusionen, lachen Sie über einen nicht ganz wörtlich übersetzenden Dolmetscher und lauschen Sie dem musikalischen Untergang der Titanic. Egal, wo das Duo auftritt: „Sie hinterlassen ein begeistertes Publikum, das zwischen Ehrfurcht und Fassungslosigkeit schwelgt.“ (Haller Kreisblatt)

     

    Vorverkauf ab: 20.03.2019

    Eintritt: 20,00 € (freie Platzwahl)

  • Vorschau: Saison 2019 / 2020

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    Christoph Sieber:

    Hoffnungslos optimistisch

     

    Samstag, 09. November 2019 | 20:00 Halepaghen-Bühne

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