Sir Peter Ustinov sagte einmal: "Der Klang eines Lachens ist für mich immer die kultivierte Musik der Welt gewesen." Diese Meinung vertreten auch wir vom Kleinkunst-Igel. Im Jahre 1972 hielten erstmalig Kabarett und Kleinkunst Einzug auf den kleinen Bühnen in Buxtehude. Die Stadt, die für den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel bekannt ist, oder aber auch in der der Hund mit dem Schwanz bellt.

 

Als kulturelle Alternative zu den bestehenden Tourneetheater-aufführungen wurde das III. Programm als Vorläufer des Kleinkunst-Igels ins Leben gerufen. 10 Buxtehuder Gründer gaben zu dem Zeitpunkt meist noch unbekannten Künstlern die Chance, sich einen Namen zu machen und nahmen auch das finanzielle Risiko auf sich. Dazu gehörten u.a. Ruth Albrecht, die später von 1979-1997 den Posten der ersten Vorsitzenden übernahm sowie der Buchhändler Winfried Ziemann.

 

Die Premiere des III. Programms fand in der "Hedendorfer Eiche" statt. Mit Brecht's "Kleinbürgerhochzeit" nahm der große Erfolg dieser Initiative seinen Lauf und eine anspruchsvolle Kulturarbeit in der Estestadt begann. Ein kultureller Höhepunkt löste den anderen ab und die Zuschauerzahl wuchs mit steigender Begeisterung bis schließlich 1979 der Verein Kleinkunst-Igel e.V. gegründet wurde.

 

Im Jahr danach wurde dann auch erstmalig der Kleinkunstpreis ins Leben gerufen und mit DM 5000,- dotiert. Dieser sowie die aus der Werkstatt von Ruth Albrecht stammende metallene Symbolfigur der Stadt Buxtehude - der Igel - wurden als erster Preisträgerin der Liedermacherin Barbara von Thalheim verliehen.

 

Bis heute wird bei der Wahl der auftretenden Künstler nichts dem Zufall überlassen. Der Vorstand des Vereins sieht sich jeden Einzelnen an und überzeugt sich von dessen Talent, bevor er sie entweder für die

Halepaghen-Bühne oder das Forum Süd engagiert.

 

"Ernst ist das Leben, heiter die Kunst"

Schiller

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